Feedback SchülerInnen

Gerechter Handel geht davon aus, dass die Menschen im Süden und im Norden gleich viel wert sind, und dass das Geld gerecht verteilt werden soll.
Wir haben uns entschlossen, einen Stand am Quartierfest zu machen, um den Leuten begreiflich zu machen, dass der heutige Handel ungerecht ist! Es gibt aber auch Läden, die gerecht handeln: claro und die meisten Bioläden. Auch Coop und Migros haben ein paar Gestelle mit gerechten Produkten.
Liebe QuartierbewohnerInnen, wir möchten Sie dazu bewegen, in Zukunft gerechte Produkte zu kaufen! »
Was ist fair Trade?
«Es ist gerechter Handel und gerecht zu handeln ist wichtig. Sie helfen den armen Bauern im Süden, wenn Sie fair einkaufen.Ohne fair Trade würden Tausende von Menschen verhungern oder an schlimmen Krankheiten sterben.
Wir finden es nicht gut, dass Süd und Nord so grosse Geldunterschiede haben. Darum haben wir auch hier einen Fair Trade-Stand aufgebaut.»

Und wir haben über die Erklärung von Bern gesprochen. Die EvB setzt sich dafür ein, dass es auf der Welt mehr Gerechtigkeit und Solidarität gibt und sie kämpft auch gegen die Armut.
Zuletzt haben wir noch über die Clean Clothes Compain gesprochen. Die CCC ist ein Netzwerk von Entwicklungs-, Konsumenten- und Frauenorganisationen, von Gewerkschaften, Weltläden, Forschungsstellen und Aktionsgruppen. In Europa stehen rund 300 Organisationen hinter der CCC, die Konsumentinnen und Konsumenten aufrufen, mit persönlichen Briefen an ihre bevorzugten Firmen zu gelangen, um die „sozialen Produktionsfehler“ der Kleider zu bemängeln.»
Marco (13)

Philipp (13)
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Textilien aus der dritten Welt
«Das war das spannende Thema der anderen Gruppe mit der EVB. Bereits am Anfang des Tages wurden wir mit dem Unterschied der ersten, zweiten und dritten Welt konfrontiert. Ein paar von uns wurden, von den beiden Vertreterinnen der EVB an einen Tisch mit Getränk und Essen geboten. Der Rest sass mit dem Rücken zum Tisch und musste ruhig sein. Schnell fühlten wir uns benachteiligt. Genau das war der Zweck. Die erste Welt hat das sagen und die dritte Welt wird vernachlässigt. Danach schauten wir einen Film über eine Textilfabrik in Südostasien. Im Film geht es darum, dass die Mitarbeiterinnen unter widrigsten Umständen arbeiten müssen. Ihr Lohn ist klein. Von einem T-Shirt, das man für 100 Dollar kaufen kann, gehen gerade mal 13 Cent an die Arbeiterinnen. Wenn sie streiken würden, hätten sie den Job nicht mehr lange. Oder wenn die Firma eine Lieferung zu spät erstellt, wird sie sofort in ein anders Land verlegt und alle stehen auf der Strasse.Im Anschluss starteten wir eine „Arena-Runde“ mit Rollen von verschiedenen Vertretern, die am Textilhandel beteiligt sind. Es stellte sich schnell heraus, dass alle Beteiligten einen Teil dazu beitragen müssen, um die Bedingungen zu verbessern. Die Chefs der Marken müssten mehr investieren und weniger auf sich schauen. Die Verkäufer müssten die Textilien teurer verkaufen, was dann aber uns Konsumenten nicht freuen würde. Damit kamen wir eben auf die Lösung, dass alle einen Teil zur Gerechtigkeit beitragen müssen. Schliesslich wollen wir ja, dass alle die gleiche Gerechtigkeit haben.»
Globaler Textilmarkt
Drei Schüler aus Marthalen haben ihre Meinungen zum globalen Textilmarkt auf Video aufgenommen.Sehen Sie sich das Video an.
SchülerInnen schreiben an Sportartikelfirmen

Wir fordern Sie auf, sich an den Kodex der Clean Clothes Campaign zu halten, wenn Sie uns weiterhin zu Ihrer Kundschaft zählen wollen.
Es wäre schade, denn Ihre Artikel gefallen uns eigentlich gut!»
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